Alexander AmannPsychologische Beratung · Stressmanagement & Kommunikation
Seminarübersicht · Resilienz · Tagesseminar

Resilienz im Arbeitsalltag entwickeln: Mehr Stärke in Zeiten des Wandels

Zielgerichtetes Resilienz-Training kann vieles verändern. Widerstandskraft verstehen, trainieren und im Alltag verankern.

  • 6 Module, aufeinander aufbauend
  • 1 Tag, auch als Halbtag oder Impulsformat
  • Direkt umsetzbar: Methoden für den nächsten Arbeitstag
Das Seminar auf einen Blick

Worum es in diesem Seminar geht

Wer gut durch schwierige Phasen kommt, hat meist nicht weniger Druck als die anderen, sondern andere Gewohnheiten im Umgang damit.

In diesem Seminar arbeite ich mit Ihren Mitarbeitenden genau an diesen Gewohnheiten: an der eigenen Wahrnehmung, an der Haltung gegenüber dem, was sich nicht ändern lässt, und an den Kraftquellen, die im Alltag tatsächlich zur Verfügung stehen. Widerstandskraft ist trainierbar, wenn man weiß, woran man ansetzt.

Resilienz ist keine Eigenschaft, die man hat, sondern eine Fähigkeit, die man übt.

Deshalb ist dieser Tag als Training angelegt: verstehen (Modul 01), an der eigenen Haltung arbeiten (Modul 02 bis 04), Kraftquellen aktivieren (Modul 05).

Für Pflege, Klinik und Praxis

Personalmangel, Reformen, Digitalisierung und der tägliche Umgang mit Krankheit und Leid: Teams in Pflege, Klinik und Praxis brauchen Widerstandskraft mehr als andere. Das Training zeigt, was persönlich trainierbar ist, und benennt ehrlich, wo strukturelle Belastung andere Antworten braucht.

Ziel des Seminars

Die eigene Widerstandskraft gezielt trainieren, um auch in Belastungs- und Veränderungsphasen handlungsfähig und mental gesund zu bleiben.

Zielgruppe

Alle Mitarbeitenden, die beruflich wie privat immer wieder vor größeren und schwierigen Aufgaben stehen. Ohne Vorkenntnisse.

Zeitrahmen

Als Tagesseminar ausgelegt. Auch als Halbtages- oder Kompaktseminar (2 bis 3 Std.) sowie als Impulsvortrag (ca. 90 Min.) möglich.

Aufbau

Sechs Module, ein roter Faden

Jedes Modul baut auf dem vorherigen auf, vom Verstehen bis zur Umsetzung. Tippen Sie auf ein Modul, um die Inhalte zu sehen.

  • Verstehen
  • Erkennen
  • Handeln
  • Verankern
01Resilienz verstehenGrundlagen, die sieben Säulen der Resilienz, innere Stärke entwickeln
  • Was Resilienz ist, und was nicht

    Nicht Härte, nicht Unverwundbarkeit, nicht die Fähigkeit, alles wegzustecken. Sondern: nach Belastung wieder handlungsfähig zu werden.

  • Die sieben Säulen

    Akzeptanz, Optimismus, Selbstwirksamkeit, Eigenverantwortung, Netzwerk, Lösungsorientierung und Zukunftsplanung als Landkarte für die Arbeit am eigenen Verhalten.

  • Wo Resilienz an Grenzen stößt

    Kein Training gleicht dauerhaft überhöhte Anforderungen aus. Wo Belastung strukturell ist, braucht es andere Antworten als persönliche Stärke.

  • Der eigene Standort

    Selbsteinschätzung entlang der Säulen: Wo bin ich ohnehin stark, und wo liegt der größte Hebel für die kommenden Wochen?

Das nehmen die Teilnehmenden mitEin realistisches Verständnis von Resilienz und eine Selbsteinschätzung, die zeigt, an welchen zwei bis drei Punkten sich Arbeit lohnt.
MethodikWissensimpuls mit Beispielen, Selbsteinschätzung, moderierter Austausch im Plenum
Zeitansatz im Tagesseminar: ca. 60 Minuten
02Selbstführung und EigenverantwortungDer innere Kompass, Selbstwahrnehmung, Emotionen
  • Der innere Kompass

    Die eigenen Werte kennen: Woran richte ich Entscheidungen aus, wenn die Lage unübersichtlich wird und niemand sie mir abnimmt?

  • Selbstwahrnehmung schärfen

    Früh bemerken, wann die eigene Kapazität zur Neige geht, statt es erst am Wochenende oder im Urlaub zu spüren.

  • Vom Reagieren zum Gestalten

    Den eigenen Einflussbereich bestimmen und dort ansetzen, statt Energie an Dinge zu geben, die sich nicht ändern lassen.

  • Emotionen regulieren

    Ärger, Enttäuschung und Unsicherheit wahrnehmen, ohne sich von ihnen steuern zu lassen. Fühlen und handeln sind zweierlei.

Das nehmen die Teilnehmenden mitKlarheit über die eigenen Werte und den eigenen Einflussbereich, die Grundlage für jede Entscheidung unter Druck.
MethodikWerteübung in Einzelarbeit, Reflexion zu zweit, moderierte Sammlung
Zeitansatz im Tagesseminar: ca. 60 Minuten
03Akzeptanz und OptimismusPerspektivwechsel, Lösungsfokus, innere Haltung trainieren
  • Akzeptanz ist kein Aufgeben

    Der Unterschied zwischen Anerkennen und Sich-Abfinden. Erst wer die Lage nüchtern anerkennt, kann sie überhaupt verändern.

  • Perspektivwechsel üben

    Dieselbe Situation aus drei Blickwinkeln betrachten: aus dem eigenen, dem der anderen Seite und dem einer unbeteiligten Person.

  • Realistischer Optimismus

    Keine Schönfärberei, sondern die begründete Erwartung, dass sich etwas tun lässt. Und die Ehrlichkeit zu sagen, wann nicht.

  • Vom Problem zur nächsten Handlung

    Wenn das Ganze zu groß wirkt: die kleinste sinnvolle nächste Handlung finden und damit anfangen.

Das nehmen die Teilnehmenden mitZwei konkrete Denkwerkzeuge, um festgefahrene Situationen neu zu bewerten, angewendet auf einen eigenen Fall.
MethodikFallarbeit mit eigenen Beispielen, Perspektivübung in Kleingruppen, kollegiale Beratung
Zeitansatz im Tagesseminar: ca. 60 Minuten
04Soziale ResilienzKonfliktresilienz, wertschätzende Kommunikation, gemeinsam stark
  • Niemand ist allein resilient

    Tragfähige Beziehungen sind der am besten belegte Schutzfaktor überhaupt, im Beruf ebenso wie privat.

  • Das eigene Netzwerk sichtbar machen

    Wen habe ich fachlich, wen menschlich, wer sagt mir unbequeme Wahrheiten? Und wo sind die Lücken?

  • Um Unterstützung bitten

    Warum es vielen schwerfällt, und wie eine konkrete, machbare Bitte aussieht, auf die jemand auch eingehen kann.

  • Konfliktresilienz

    Spannungen aushalten, ohne sich zurückzuziehen oder zu eskalieren. Wertschätzend bleiben, auch bei klarer Gegenmeinung.

Das nehmen die Teilnehmenden mitEine Übersicht des eigenen Unterstützungsnetzes und eine konkrete Bitte, die in den kommenden Wochen ausgesprochen wird.
MethodikNetzwerkübung in Einzelarbeit, Partnerübung zum Bitten, Austausch in Kleingruppen
Zeitansatz im Tagesseminar: ca. 60 Minuten
05Kraftquellen erkennen und aktivierenRessourcenorientierung, Stressregulation, Schutzfaktoren
  • Die persönliche Energiebilanz

    Was im Alltag Kraft kostet und was Kraft gibt, ehrlich gegenübergestellt. Meist fehlt nicht die Belastbarkeit, sondern die Gegenseite.

  • Schutzfaktoren stärken

    Schlaf, Bewegung, Verbundenheit und Sinnerleben: die unspektakulären Grundlagen, die erfahrungsgemäß am meisten tragen.

  • Anspannung im Moment regulieren

    Kurze Techniken für akute Belastung: Atmung, Bewegung und bewusste Lenkung der Aufmerksamkeit.

  • Erholung, die wirklich erholt

    Der Unterschied zwischen Ablenkung und Regeneration, und warum gedankliches Abschalten nach Feierabend genauso zählt wie Schlaf.

Das nehmen die Teilnehmenden mitEine persönliche Energiebilanz und zwei bis drei Erholungsroutinen, die im eigenen Alltag realistisch umsetzbar sind.
MethodikEinzelarbeit zur Energiebilanz, angeleitete Kurzübungen, Ressourceninterview zu zweit
Zeitansatz im Tagesseminar: ca. 75 Minuten
06Transfer und IntegrationTransferhilfen, Routinen im Alltag, Fragerunde
  • Rückblick und Ernte

    Was war heute relevant? Die Teilnehmenden sichern die für sie persönlich wichtigsten Erkenntnisse des Tages.

  • Routinen statt Vorsätze

    Warum kleine, feste Gewohnheiten mehr bewirken als große Absichten, und wie man sie an bestehende Abläufe koppelt.

  • Der persönliche Trainingsplan

    Drei konkrete Schritte für die kommenden vier Wochen, mit festem Zeitpunkt statt gutem Willen.

  • Wenn es doch kippt

    Rückfallmomente vorwegnehmen, einen Plan B haben, und wissen, ab wann Unterstützung von außen sinnvoll ist.

Das nehmen die Teilnehmenden mitEin schriftlicher Trainingsplan mit kleinen, festen Routinen und ein Plan für die Momente, in denen es doch schwierig wird.
MethodikStrukturierte Einzelreflexion, Trainingsplan auf Arbeitsblatt, offene Frage- und Antwortrunde
Zeitansatz im Tagesseminar: ca. 45 Minuten
Formate und Rahmen

Passend zu Ihrem Zeitbudget

Die Inhalte lassen sich zeitlich und thematisch an Ihre Anforderungen anpassen. Alle Formate sind vor Ort oder online möglich.

Tagesseminarca. 7 Zeitstunden

Alle sechs Module inklusive Übungen, Reflexion und Umsetzungsplan. Die Empfehlung für nachhaltige Wirkung.

Halbtagesseminarca. 4 Zeitstunden

Module 01 bis 04 in verdichteter Form, mit reduzierten Übungsphasen und kurzem Transferteil.

Kompaktseminar2 bis 3 Zeitstunden

Schwerpunktsetzung nach Absprache, in der Regel Modul 01, 03 und 04. Ideal für Teamtage.

Impulsvortragca. 90 Minuten

Die Kernbotschaften als Vortrag mit interaktiven Elementen, für große Gruppen und Gesundheitstage.

Gruppengröße

Bis 16 Personen für intensives Arbeiten, größere Gruppen auf Anfrage.

Ort

In Ihren Räumen, an einem externen Tagungsort oder als Online-Format.

Material

Arbeitsblätter, Übungskarten und ein digitales Handout für alle Teilnehmenden.

Zielgruppe

Mitarbeitende und Führungskräfte in Pflege, Kliniken und Praxen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Seminarübersicht „Resilienz im Arbeitsalltag entwickeln“ als PDF

Alle sechs Module, Formate und Rahmenbedingungen auf elf Seiten, zum Weiterleiten an Kolleginnen, Kollegen und Geschäftsführung.

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