Alexander AmannPsychologische Beratung · Stressmanagement & Kommunikation
Seminarübersicht · Zeitmanagement · Tagesseminar

Mehr Zeit für das Wesentliche: Zeitmanagement neu gedacht

Impulse, Methoden und Reflexionen für den Arbeitsalltag. Sehen, wohin die Zeit fließt, und sie bewusst neu verteilen.

  • 6 Module, aufeinander aufbauend
  • 1 Tag, auch als Halbtag oder Impulsformat
  • Direkt umsetzbar: Methoden für den nächsten Arbeitstag
Das Seminar auf einen Blick

Worum es in diesem Seminar geht

Zeitmanagement schafft keine zusätzliche Zeit. Es macht sichtbar, wohin sie fließt, und wo Entscheidungen fällig sind, die bisher niemand trifft.

In diesem Seminar arbeite ich mit Ihren Mitarbeitenden an beidem: an persönlichen Methoden für Prioritäten und Planung und an den Absprachen im Team, ohne die jede individuelle Struktur nach zwei Wochen wieder zerfällt.

Nicht mehr Zeit ist das Ziel, sondern mehr Zeit für das Richtige.

Deshalb beginnt der Tag nicht mit Methoden, sondern mit der Frage, wohin die Zeit tatsächlich fließt (Modul 01 und 02). Erst danach kommen Prioritäten und Planung.

Für Pflege, Klinik und Praxis

In Pflege, Klinik und Praxis lässt sich der Tag nie ganz planen: Notfälle, Unterbrechungen und Dokumentation kommen dazwischen. Deshalb geht es hier nicht um starre Pläne, sondern um Prioritäten, Absprachen und Puffer, die auch dann halten, wenn es anders kommt.

Ziel des Seminars

Struktur und Klarheit im Arbeitsalltag gewinnen: Prioritäten setzen, Störfaktoren reduzieren und realistisch planen.

Zielgruppe

Alle Mitarbeitenden, die beruflich wie privat mit ihren Zeitressourcen kämpfen und einen Leitfaden für Struktur suchen. Ohne Vorkenntnisse.

Zeitrahmen

Als Tagesseminar ausgelegt. Auch als Halbtages- oder Kompaktseminar (2 bis 3 Std.) sowie als Impulsvortrag (ca. 90 Min.) möglich.

Aufbau

Sechs Module, ein roter Faden

Jedes Modul baut auf dem vorherigen auf, vom Verstehen bis zur Umsetzung. Tippen Sie auf ein Modul, um die Inhalte zu sehen.

  • Verstehen
  • Erkennen
  • Handeln
  • Verankern
01Zeit ist relativ!Einführung, Mythen, Realitäten, Zeitwahrnehmung, Selbstcheck
  • Mythen und Realitäten

    „Ich habe keine Zeit“ heißt fast immer „das hat gerade keine Priorität“. Was Zeitmanagement leisten kann, und was eben nicht.

  • Wie wir Zeit wahrnehmen

    Warum sich manche Stunden dehnen und andere spurlos verschwinden. Der Unterschied zwischen gefühltem und tatsächlichem Zeitaufwand.

  • Der persönliche Selbstcheck

    Eine typische Woche ehrlich anschauen: Wofür ist die Zeit wirklich draufgegangen, und wie viel davon war so geplant?

  • Was Multitasking kostet

    Jeder Aufgabenwechsel kostet Aufmerksamkeit und Zeit. Was tatsächlich passiert, wenn man zwei Dinge gleichzeitig erledigen will.

Das nehmen die Teilnehmenden mitEin nüchterner Blick auf die eigene Zeitverwendung und die Erkenntnis, welche der gefühlten Zeitprobleme eigentlich Entscheidungsprobleme sind.
MethodikWissensimpuls mit Alltagsbeispielen, Selbstcheck in Einzelarbeit, Austausch im Plenum
Zeitansatz im Tagesseminar: ca. 60 Minuten
02Umgang mit StörfaktorenUnterbrechungen, Zeitfresser, Reizreduktion, externe und interne Störung
  • Von außen und von innen

    Kolleginnen, Telefon und Mail auf der einen Seite, eigene Ablenkbarkeit, Aufschieben und Perfektionismus auf der anderen.

  • Was Unterbrechungen kosten

    Nach jeder Störung braucht es Zeit, um wieder in die Aufgabe zu finden. Deshalb ist „nur kurz mal eben“ fast nie kurz.

  • Reizreduktion am Arbeitsplatz

    Benachrichtigungen, offene Türen, ständige Sichtbarkeit: die Stellschrauben, die sofort und ohne Absprache wirken.

  • Nein sagen und abgeben

    Die wirksamste Zeitmanagement-Methode ist die Aufgabe, die man gar nicht erst übernimmt. Und die, die jemand anders besser kann.

Das nehmen die Teilnehmenden mitEine Liste der eigenen drei größten Zeitfresser und für jeden davon eine konkrete, sofort umsetzbare Gegenmaßnahme.
MethodikEinzelarbeit mit Arbeitsblatt, Kleingruppenarbeit, gemeinsame Maßnahmensammlung
Zeitansatz im Tagesseminar: ca. 60 Minuten
03Prioritäten setzen mit SystemEisenhower-Matrix, Pareto-Prinzip, SMART-Methode, To-do-Listen
  • Wichtig und dringend unterscheiden

    Die Eisenhower-Matrix als Sortierhilfe, und die Frage, warum das Dringende das Wichtige so zuverlässig verdrängt.

  • Das Pareto-Prinzip

    Welcher kleine Teil der Arbeit bringt den größten Teil der Wirkung? Und wo genügen achtzig Prozent völlig?

  • Aufgaben brauchbar formulieren

    To-do-Listen scheitern meist an unklaren Aufgaben, nicht am fehlenden Willen. Die SMART-Kriterien als einfacher Prüfrahmen.

  • Die Liste, die funktioniert

    Eine Liste statt fünf, eine realistische Tagesmenge und zu jeder Aufgabe eine ehrliche Zeitschätzung.

Das nehmen die Teilnehmenden mitEine nach Wichtigkeit sortierte eigene Aufgabenliste und ein klares Kriterium, um künftig schnell zu entscheiden.
MethodikArbeit an der eigenen Aufgabenliste, Partnerübung, moderierte Auswertung
Zeitansatz im Tagesseminar: ca. 75 Minuten
04Planung und StrukturProduktiver Arbeitsalltag, Fokuszeiten, Time-Boxing, Meetings
  • Fokuszeiten einrichten

    Feste, geschützte Blöcke für konzentrierte Arbeit, und die Frage, wie man sie im Team durchsetzt, ohne unkollegial zu wirken.

  • Time-Boxing

    Einer Aufgabe eine feste Zeit geben, statt bis zur Fertigstellung zu arbeiten. Sonst dehnt sich Arbeit über die verfügbare Zeit aus.

  • Der realistische Tagesplan

    Puffer einplanen, höchstens etwa sechzig Prozent des Tages verplanen und den Tag bewusst abschließen.

  • Meetings, die sich lohnen

    Vier Fragen vor jeder Einladung: Wozu, mit wem, wie lange und mit welchem Ergebnis?

Das nehmen die Teilnehmenden mitEin durchgeplanter Musterarbeitstag oder eine Musterwoche mit Fokuszeiten, Puffern und festen Abläufen.
MethodikPlanung am eigenen Kalender, Austausch in Kleingruppen, kollegiales Feedback
Zeitansatz im Tagesseminar: ca. 60 Minuten
05Zeitkompetenz im TeamZeitkultur, Absprachen, Deadlines, Erwartungen, Verantwortung
  • Die Zeitkultur sichtbar machen

    Die ungeschriebenen Regeln im Team: Wie schnell muss man auf eine Mail reagieren? Wer darf wen wann unterbrechen?

  • Absprachen statt Annahmen

    Erreichbarkeit, Antwortzeiten und Fokuszeiten ausdrücklich vereinbaren, statt sie stillschweigend vorauszusetzen.

  • Deadlines, die halten

    Realistisch schätzen, Zwischenstände vereinbaren und früh melden, wenn die Zeit nicht reicht, nicht erst am Abgabetag.

  • Erwartungen und Verantwortung

    Wer entscheidet über die Reihenfolge, wenn zwei Stellen gleichzeitig etwas Dringendes wollen?

Das nehmen die Teilnehmenden mitKonkrete Vorschläge für Absprachen im Team, die eine individuelle Zeitplanung überhaupt erst möglich machen.
MethodikFallarbeit an Teamsituationen, Kleingruppenarbeit, gemeinsame Sammlung
Zeitansatz im Tagesseminar: ca. 60 Minuten
06Nachhaltigkeit und TransferReflexion, Werkzeuge, Planung, Fragerunde
  • Rückblick und Ernte

    Was war heute relevant? Die Teilnehmenden sichern die für sie persönlich wichtigsten Erkenntnisse des Tages.

  • Werkzeuge auswählen statt sammeln

    Eine Methode, die man tatsächlich benutzt, bringt mehr als fünf, die man kennt. Bewusst aussortieren gehört dazu.

  • Der persönliche Umsetzungsplan

    Drei konkrete Schritte für die kommenden vier Wochen, mit festem Startzeitpunkt statt gutem Willen.

  • Offene Fragen und Ausblick

    Fragerunde und, auf Wunsch, gemeinsame Vereinbarungen zur Zeitkultur im Team.

Das nehmen die Teilnehmenden mitEin schriftlicher Umsetzungsplan mit einer Methode, die ab dem nächsten Montag tatsächlich angewendet wird.
MethodikStrukturierte Einzelreflexion, Umsetzungsplan auf Arbeitsblatt, offene Frage- und Antwortrunde
Zeitansatz im Tagesseminar: ca. 45 Minuten
Formate und Rahmen

Passend zu Ihrem Zeitbudget

Die Inhalte lassen sich zeitlich und thematisch an Ihre Anforderungen anpassen. Alle Formate sind vor Ort oder online möglich.

Tagesseminarca. 7 Zeitstunden

Alle sechs Module inklusive Übungen, Reflexion und Umsetzungsplan. Die Empfehlung für nachhaltige Wirkung.

Halbtagesseminarca. 4 Zeitstunden

Module 01 bis 04 in verdichteter Form, mit reduzierten Übungsphasen und kurzem Transferteil.

Kompaktseminar2 bis 3 Zeitstunden

Schwerpunktsetzung nach Absprache, in der Regel Modul 01, 03 und 04. Ideal für Teamtage.

Impulsvortragca. 90 Minuten

Die Kernbotschaften als Vortrag mit interaktiven Elementen, für große Gruppen und Gesundheitstage.

Gruppengröße

Bis 16 Personen für intensives Arbeiten, größere Gruppen auf Anfrage.

Ort

In Ihren Räumen, an einem externen Tagungsort oder als Online-Format.

Material

Arbeitsblätter, Übungskarten und ein digitales Handout für alle Teilnehmenden.

Zielgruppe

Mitarbeitende und Führungskräfte in Pflege, Kliniken und Praxen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Seminarübersicht „Mehr Zeit für das Wesentliche“ als PDF

Alle sechs Module, Formate und Rahmenbedingungen auf elf Seiten, zum Weiterleiten an Kolleginnen, Kollegen und Geschäftsführung.

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